FBK Messe
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Inspirationen holt man an der FBK

31.10.2008
Markus Tscherrig

«panissimo» unterhielt sich mit SBKV-Direktor Beat Kläy über diesen Treffpunkt der Meister.

 

Beat Kläy, wie zufrieden sind Sie mit dem aktuellen Stand der Anmeldungen der Aussteller für die FBK 2009?
Wir sind sehr zufrieden, die Hallen 210 und 220 im neueren Messegebäude sind praktisch komplett ausgebucht, in der Halle 120 gibt es noch einige wenige Standplätze. Grundsätzlich dürfen wir einen ähnlichen Erfolg wie 2007 erwarten.

 

Ist es schwieriger geworden, den Lieferanten des Bäcker-Konditor-Confiseur-Gewerbes die Unverzichtbarkeit ihrer Präsenz an der FBK schmackhaft zu machen?
Grundsätzlich dürfen wir auf sehr treue Aussteller zählen, welche praktisch keine Ausführung der Messe verpassen. Die guten Resultate in den Umfragen bestätigen uns, dennoch liegt es auch an uns als Messeorganisator, die Ausstellung immer noch attraktiver zu gestalten. Die Lieferanten spüren wie wir alle den Kostendruck, umso mehr erfordert dies von uns Massnahmen auf allen Ebenen, um eine attraktive und erfolgreiche Messe durchführen zu können.

 

Das Motto 2009 heisst «Treffpunkt der Meister». Was will man damit aussagen?
Auf der einen Seite treffen sich an der FBK natürlich alle Betriebsinhaber und Angestellten, welche Meister ihres Fachs sind. Auf der andern Seite führen wir verschiedenste Wettkämpfe und Wettbewerbe durch, wo sich die besten Berufsleute der Schweiz und Europas messen und nationale wie internationale Titel erringen können.

 

Was versprechen Sie sich von der erstmals eingerichteten Wettkampfarena?
Die Wettkampfarena bedeutet eine enorme Aufwertung der Messe selbst. Diese wird so für die Besucher noch attraktiver. Zusätzlich investieren wir damit in das wichtigste Kapital unserer Branche, nämlich den Nachwuchs. Die FBK gewinnt dadurch an Ansehen und Ausstrahlung gegenüber Ausstellern wie Besuchern und soll einen ersten Schritt in die erfolgreiche Zukunft darstellen.

 

Sollte die FBK mit ihren zahlreichen Animationen nicht zumindest teilweise für das breite Publikum geöffnet werden?
Dies ist eine berechtigte und oft gehörte Frage. Grundsätzlich behalten wir die Strategie, wonach die FBK eine reine Fachmesse bleiben soll, auch in naher Zukunft bei. Die Aussteller schätzen und fordern dies auch mehrheitlich. Zudem würde eine Öffnung enorme Kosten und organisatorische Aufgabenstellungen mit sich bringen, die wir momentan nicht bewältigen können. Die Animationen werden wir aber mittels Medienpräsenz nach aussen tragen und so zu einem positiven Image für unsere Branche und unsere Berufe beitragen.

 

Könnte auf der anderen Seite nicht die Präsenz der Besucher an den Ständen darunter leiden, dass alle die Wettbewerbe verfolgen wollen?
Die Wettbewerbe finden nicht abseits, sondern im Zentrum der Ausstellungshallen statt. Bei der Zirkulation zwischen den beiden Hallen können die Besucher nun innerhalb des Messegeländes zirkulieren und dabei die Wettkämpfe beobachten. Zudem schätzt es der Besucher, wenn er einige Minuten verweilen und absitzen kann – was bei unseren Wettkämpfen dank der Tribüne möglich sein wird.

 

Was sind die besonderen Stärken der FBK im Vergleich zu ausländischen Fachmessen?
Die FBK ist nach wie vor eine Messe für die gewerblichen Betriebe, währenddem viele Messen im Ausland grössere und industrialisierte Unternehmen im Fokus haben. Der persönliche Kontakt zwischen Lieferanten und Besuchern ist in einem sehr angenehmen Klima möglich, zudem gilt die FBK als der Branchentreffpunkt für die gesamte Schweiz. Dies ist nebst dem kompletten Angebot an Produkten, Maschinen, Geräten und Dienstleistungen sicherlich eine der grossen Stärken der FBK.

 

Befürchten Sie, dass die aktuelle Finanzkrise einen negativen Einfluss auf die Investitionsfreudigkeit der Bäckerschaft und damit auf die Stimmung an der FBK haben könnte?
Die Finanzkrise könnte nebst all den negativen Auswirkungen auch eine Rückkehr zum Handwerk auslösen. Wir spüren es bei den Nachwuchszahlen und dem Brotkonsum, die Konsumenten besinnen sich auf bekannte, ehrliche und bewährte Anbieter und Produkte. Dies ist vielleicht auch die Chance der gewerblichen Bäckerschaft; umso mehr glauben wir an die Zukunft unserer Branche. Kurzfristige Auswirkungen der Finanzkrise auf die Investitionsfreudigkeit bezweifle ich, die erfolgreichen Unternehmer werden sich für die Zukunft rüsten.

 

Warum sollte keine Bäckersfamilie den Besuch der FBK 2009 verpassen?
Weil sie in einem kompakten Rahmen alles findet, was sie braucht, und sich zusätzlich von den nationalen und internationalen Wettbewerben inspirieren lassen kann!



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